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Könige, Klöster & Kynren – Englands Mittelalter erleben - 9 Tage

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Termin:
02.08.2027 - 18.08.2027
Preis:
ab 1207 € p.P.

  • Geheimtipp Kynren – eines der größten Freilichtspektakel Europas
  • Burgen, Bier und Bilderbuch-Geschichten
  • Nordengland wie es keiner kennt – und es alle lieben werden

England erzählt keine Geschichte. England ist Geschichte – eine der reichsten, spannendsten und dramatischsten ganz Europas. Wilde Schlachten, Verrat, große Liebe – und Sie mittendrin, denn diese Reise führt dorthin, wo die eigentliche Geschichte Englands geschrieben wurde: County Durham, Northumberland, North Yorkshire.
England Geschichte überdauert in Stein. In den Mauern von Canterbury, wo ein Erzbischof sein Leben ließ. In den Wool Churches der Cotswolds, die der Reichtum eines einzigen Schafes erbaute. In den neun Türmen von Raby Castle, wo eine Frau die Geschichte Englands lenkte, ohne je selbst auf dem Thron zu sitzen. Von Dover bis Durham wandeln Sie auf Kopfsteinpflaster, das Normannen, Pilger und Könige vor Ihnen betreten haben. Sie spazieren auf der Stadtmauer von Chester, die zweitausend Jahre überstand und stehen in York vor Fassaden, die schon ganz schief sind von der Geschichte, die sie tragen. Sie besuchen auch Lindisfarne – der Ort, an dem England seinen Glauben fand, den Wikinger plünderten und Mönche mit einem der kostbarsten Bücher des Mittelalters für die Ewigkeit festhielten. Bei einer Verkostung von Bier und auch Cider erfahren Sie, wie aus klösterlicher Wissenschaft weltlicher Hochgenuss wurde – und dass einige mittelalterlichen Erfindungen durchaus zeitlos sind.
Und dann kommt der Abend, auf den Sie nicht vorbereitet sein werden. Kynren ist kein Konzert, keine Theateraufführung, kein Feuerwerk. Es ist all das – und noch etwas mehr. Tausend Freiwillige, echte Pferde, Pyrotechnik, die den Himmel über County Durham in Brand setzt – und zweitausend Jahre Geschichte, die in neunzig Minuten unter Ihre Haut gehen. Wer Kynren sieht, spricht noch Jahre davon. Diese Reise werden Sie nicht vergessen. Kynren sorgt dafür, dass Sie es gar nicht könnten.

1. Tag: Anreise nach Kent in den Garten Englands - A
Ihre Reise beginnt mit der Fahrt nach Calais oder Dünkirchen und der Überfahrt nach Dover. Bereits von weitem zeigen sich die berühmten weißen Klippen. Je nach Ankunft lohnt ein Besuch von dem beeindruckenden Dover Castle, das seit 1180 strategische Bedeutung hat (fakultativ). Die größte Burg Englands hat die Jahrhunderte gut überdauert und ist ein faszinierendes Zeugnis Englands reicher Geschichte. Mittelalterliche Tunnel, Ausstellungen und die Großhalle erzählen Geschichten von Kriegen, Königen und dem 2. Weltkrieg. Die majestätischen Kreidefelsen, die sich stolz am Ufer erheben, schaffen eine atemberaubende Kulisse und die historische Bedeutung der kleinen Stadt ist in den alten Gemäuern und den gepflasterten Straßen zu spüren.

2. Tag: Meuchelmord, Verrat und Hexerei: Canterbury und Leeds Castle – 90 km - F/A
Heute tauchen wir ein ins mittelalterliche Canterbury, wo seit Jahrhunderten Pilger durch enge Gassen strömten – auf der Suche nach Wundern und Erlösung. Die Canterbury Cathedral ist das Herzstück (fakultativ): mächtige Türme, kunstvolle Glasfenster und die Grabstätte des heiligen Thomas Becket, der hier 1170 ermordet. Sie ist eine der ältesten und bekanntesten Kathedralen des Landes und war bereits ein bedeutender Wallfahrtsort im Mittelalter. Mit Ihrem Guide geht es durch die mittelalterliche Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, vorbei am Old Weaver's House am Fluss Stour, wo einst flämische Weber ihre Zunft gründeten. Die Westgate Towers, das letzte erhaltene Stadttor, bietet einen herrlichen Ausblick.

Anschließend fahren Sie zum Leeds Castle (fakultativ), dem Wasserschloss mit Wow-Effekt das eingebettet in der sanften Hügellandschaft Kents mitten in einem glitzernden See thront – und oft als „schönstes Schloss der Welt" bezeichnet wird. Ob das stimmt? Entscheiden Sie selbst! Ursprünglich im 11. Jhd. als normannische Festung erbaut, diente Leeds Castle über die Jahrhunderte als königliche Residenz, Witwensitz und Sommerpalast. Sechs englische Königinnen nannten es ihr Zuhause, weshalb es den Beinamen Ladies Castle trägt. Heute gewährt das Schloss faszinierende Einblicke in mittelalterliche Pracht, Tudor-Eleganz und viktorianischen Komfort – mit original erhaltenen Möbeln, Gemälden und Wandteppichen. Hier wurde Geschichte geschrieben, Intrigen geschmiedet, gestritten und geliebt. Wie wäre es mit einem unterhaltsamen Kaffeeklatsch? (fakultativ) siehe unser Tipp.

3. Tag: Gelehrte, Schafe und Apfelwein: Oxford und die Cotswolds – 270 km - F/A
Im mittelalterlichen Oxford prallten zwei Welten aufeinander: die Universität mit päpstlichen Privilegien und die Stadt mit weltlichem Recht. Studenten genossen Sonderrechte – und nutzten sie weidlich aus. Schlägereien in Tavernen eskalierten regelmäßig und ein Streit um schlechtes Bier entfachte einen blutigen Krawall. Der König strafte die Stadt hart: Jedes Jahr mussten die Stadtoberen barhäuptig durch die Straßen ziehen, sich mit Eiern bewerfen lassen und symbolisch einen Penny pro getötetem Studenten zahlen – bis ins 19. Jahrhundert, denn erst 1955 wurde der Erlass offiziell aufgehoben.

Die Bilderbuchlandschaft Cotswolds verzaubert mit sanften Hügeln, honigfarbenen Steindörfern, prächtigen Gärten und einer beindruckenden Geschichte: Im Mittelalter war diese Region einer der wirtschaftlichen Motoren des Königreichs, und ihr Reichtum ruhte auf den Schafen, deren feine Wolle in ganz Europa begehrt war. Das berühmte „Cotswold Lion-Schaf“ mit seinem langen Vlies produzierte die begehrteste Wolle und zog Käufer bis aus Italien an. Die Märkte in der Region wurden zu einem Knotenpunkt europäischer Handelsnetzwerke. In Bibury steht mit der Arlington Row eine Reihe mittelalterlicher Weberhäuschen aus dem 14. Jhd., heute eine der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Englands. Aus diesem Reichtum entstanden monumentale „Wool Churches", finanziert von Händlern, die ihre Dankbarkeit verewigten. Die Cotswolds waren so wohlhabend, dass man sagte: „Die Hälfte des Reichtums Englands reitet auf dem Rücken eines Schafes."

Auch Englands Apfelwein (Cider) hat Wurzeln, die tief ins Mittelalter reichen. Zum Abschluss führt Ihr Weg zu einer Kelterei (fakultativ). Nach der normannischen Eroberung 1066 brachten die neuen Herren nicht nur Burgen und Gesetze, sondern auch ihre Vorliebe für vergorenen Apfelsaft. Klöster und Gutshöfe pflanzten Apfelbäume und pressten Cider – ein Getränk, das haltbar, nahrhaft und sicherer als Wasser war. Bei einer Verkostung lässt sich erahnen, wie aus klösterlicher Wissenschaft weltlicher Hochgenuss wurde – und dass manche mittelalterlichen Erfindungen durchaus zeitlos sind.

4. Tag: Königsgrab, Kirche und Castle: Von Warwich nach Chester – 280 km - F/A
Je nach Hotellage geht es am Morgen zur Kathedrale von Gloucester – und wer einmal durch das Westportal tritt, versteht sofort, warum. Begonnen im 11. Jhd. als normannischer Kirchenbau, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einem der kühnsten Bauwerke gotischer Architektur in England. Hier liegt König Edward II. begraben – gestürzt, ermordet, dann als Märtyrer verehrt. Sein Grab zog Pilger aus ganz England an und füllte die Kassen. Bestaunen Sie das schöne Kreuzganggewölbe und das gewaltige Ostfenster – rund 25 Meter hoch und 12 Meter breit – das größte mittelalterliche Buntglasfenster des Landes. Wer genau hinschaut, entdeckt vertraute Filmkulissen aus Harry Potter. Der Eintritt ist frei – eine freiwillige Spende von ca. 5 £ pro Person wird erbeten und hilft, dieses außergewöhnliche Bauwerk zu erhalten (Stand 06/2026).

Sie besuchen das prächtige Warwick Castle – eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen Englands. Die Stadt selbst hat zahlreiche historische Gebäude und bietet einen wunderbaren Einblick in das mittelalterliche Leben. 1068 rammte Wilhelm der Eroberer eine Holzburg in den Felsen über dem Avon, mitten ins Herz des besiegten Sachsenlandes. Aus Holz wurde Stein, aus einer Notfestung ein Zentrum der Macht. Hier regierten die Earls of Warwick, schickten Armeen in den Hundertjährigen Krieg und mischten blutig in den Rosenkriegen mit. In der Großen Halle hängen Rüstungen, die aussehen, als würden sie jeden Moment wieder aufstehen. Auf dem Burghof steht eine gewaltige Trebuchet – eine der wenigen funktionsfähigen Rekonstruktionen einer mittelalterlichen Belagerungsmaschine weltweit. Warwick Castle war kein Märchenschloss. Es war ein Instrument der Herrschaft – gebaut, um zu beeindrucken, zu verteidigen und zu kontrollieren.

5. Tag: Römer, Mönche und schwarze Schafe: Von Chester bis Fountains – 290 km - F/A
Chester ist eine Stadt mit doppeltem Boden – im wörtlichen Sinne. Die Römer bauten hier einst ihr größtes Legionslager im Norden, und die Normannen setzten noch eins drauf. Die mittelalterliche Stadtmauer folgt noch heute dem römischen Fundament – zwei Kilometer, fast vollständig erhalten, begehbar vom ersten bis zum letzten Stein. Von oben überblickt man eine Stadt, die seit fast zweitausend Jahren bewohnt ist. Einzigartig in ganz England: Die Rows – zweigeschossige überdachte Laubengänge aus dem 13./14. Jhd. Händler, Zünfte und Gilden organisierten hier ihren Alltag. Chester war Grenzstadt, Handelsplatz und Militärstützpunkt zugleich. Das spürt man noch in jeder Gasse.

Wer die Ruinen der Fountains Abbey zum ersten Mal sieht (fakultativ), staunt nicht schlecht. Der gewaltige Turm, die gotischen Bögen, Reste der Mönchsquartiere, Brauerei und Kornkammer – alles aus dem gleichen grauen Kalkstein. 1132 zogen dreizehn rebellische Mönche aus York hierher, um ein strengeres Leben nach der Benediktinerregel zu führen. Was als Protest begann, wurde zur mächtigsten Zisterzienserabtei Englands. Im 13./14. Jahrhundert besaß Fountains Abbey Tausende Hektar Land, Schafe, Bergwerke und Fischteiche – ein Wirtschaftsimperium im Habit der Bescheidenheit. 1539 ließ Heinrich VIII. dem ein Ende setzen. Was blieb, sind Mauern, die schweigen – und trotzdem alles sagen. Spazieren Sie noch ein wenig durch den Studley Royal Water Garden. Dieser wurde im 18. Jhd. bewusst um die Abtei herum komponiert – Klosterruine und Gartenkunst als ein durchdachtes Gesamtbild und gemeinsam ein UNESCO-Welterbe.

Ihr nächster Stopp überrascht auf den ersten Blick – auf den zweiten passt er perfekt. Schon die Zisterziensermönche brauten ihr eigenes Bier – nicht (nur) aus Genuss, sondern aus purer Notwendigkeit. Wasser war unsicher, Bier war es nicht. Was die Mönche aus Überzeugung begannen, wurde zur Lebensform. Die Black Sheep Brewery führt diese Tradition seit 1992 fort – mit Charakter, Dickköpfigkeit und einem Namen, der Programm ist. Eine Brauereiführung gibt Einblick in Sudhaus, Gärkeller und Lagertanks; beim anschließenden Tasting spricht das Ergebnis für sich.

6. Tag: Macht, Intrigen, Legenden: Die epische Geschichte Englands – 190 km - F
Heute starten Sie erst gegen Mittag und besichtigen zunächst Raby Castle (fakultativ) – keine Ruine, sondern mit neun Türmen, Zinnen und einer gewaltigen Ringmauer ein Machtzentrum, das im 14. Jhd. von der mächtigen Familie Neville erbaut wurde. Raby war Ursprung und Bühne einer Dynastie, die England mitregierte. Und wer aufgepasst hat, kennt diesen Namen bereits: In Warwick haben Sie die Spuren von Richard Neville verfolgt, dem mächtigsten Adeligen seiner Zeit. Doch der Glanz hatte seinen Preis – Rising of the North, ein katholischer Aufstand für Maria Stuart, scheiterte. Raby wurde konfisziert. Was blieb ist eine der eindrucksvollsten mittelalterlichen Burganlagen Nordenglands – mit Staatsräumen, historischen Küchen und Kunstsammlungen, die die Zeit überdauert haben. Und wenn Sie mögen: Das Café bietet Mittagessen oder eine Teepause mit Blick auf die Burg (fakultativ).

Am Nachmittag geht es nach Kynren. Genießen Sie ein individuelles Abendessen (Achtung bargeldlos, nur Kartenzahlung) vor Ort. Nach Verfügbarkeit buchen wir Ihnen gerne nach Absprache ein Gruppenabendessen, z.B. ein mittelalterliches Festmahl (fakultativ).

Was bisher auf Stein und Papier stand, wird am Abend lebendig. Kynren ist eines der größten Freilichtspektakel Europas – mit über 1.000 Darstellern, echten Pferden, Feuer, Pyrotechnik und einer Bühne, die so groß ist wie mehrere Fußballfelder. Die Show erzählt die Geschichte Englands – von den Römern bis ins 20. Jahrhundert – und das Mittelalter bekommt dabei den Raum, den es verdient: Schlachten, Könige, Glaube, Verrat. Kynren ist kein Touristenspektakel. Es ist ein Gesamtkunstwerk – laut, bildgewaltig, emotional und vollkommen unvergesslich. Ein absolutes Highlight für diese Reise.

7. Tag: Heilige Inseln und ein Normannendom: Lindisfarne und Durham – 300 km - F/A
Heute besuchen Sie einen der eindrucksvollsten Orte Nordenglands. Was 635 als einfache Mönchsgemeinschaft begann, wurde zum Ausgangspunkt der Christianisierung Nordenglands – und damit eines der bedeutendsten religiösen Zentren des frühmittelalterlichen Europas. Hier entstanden die berühmten Lindisfarne Gospels – ein illuminiertes Evangelienbuch von atemberaubender Schönheit, das zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters zählt. 793 zerstörten Wikinger das Kloster – der Schock hallte durch ganz Europa. Was die Normannen später aus den Trümmern aufbauten, steht noch heute: rotbraune Sandsteinbögen, die sich trotzig gegen den Nordseewind stemmen. Lindisfarne ist der Ort, an dem England seinen Glauben fand. Von Seahouses aus geht es per Boot zunächst um die Farne Islands herum – mit etwas Glück begleiten Sie Delfine und Schweinswale entlang einer Küste, die seit dem frühen Mittelalter Seefahrer, Mönche und Wikinger fasziniert hat. Zwei Stunden bleiben an Land: Zeit für die Lindisfarne Priory, und Lindisfarne Castle hoch auf seinem Basaltfelsen.

Am Nachmittag verbringen Sie Freizeit in Durham, malerisch am Ufer des Flusses Wear gelegen. Höhepunkt ist die Durham Cathedral (fakultativ), ein UNESCO-Welterbe und Meisterwerk normannischer Baukunst. Mit majestätischen Rundbögen und dem ehrwürdigen Gewölbe ist sie bis heute eines der eindrucksvollsten Bauwerke des Mittelalters in ganz Europa. Die Normannen bauten hier nicht nur eine Kirche – sie schrieben in Stein, wer das Sagen hat. Im Inneren liegt der heilige Cuthbert begraben, Bischof von Lindisfarne, dessen Gebeine nach Jahrzehnten auf der Flucht vor den Wikingern hier endlich Ruhe fanden.

8. Tag: Klippen und Kathedralen: Whitby und York – 190 km - F/A
Am letzten Tag auf Ihrer Reise durch das englische Mittelalter empfehlen wir einen Ausflug in den North-York-Nationalpark. Whitby liegt da, als hätte jemand eine mittelalterliche Hafenstadt und eine gotische Ruine einfach aufeinandergestapelt – und beides funktioniert. Hoch oben auf der Klippe thronen die Überreste der Whitby Abbey (fakultativ), gegründet bereits 657, zerstört von dänischen Wikingern, wiederaufgebaut von den Normannen. 199 Stufen führen hinauf. Nebenan lehnen die Grabsteine von St. Mary's Church schief im Seewind – genau hier fand Bram Stoker 1890 seine Kulisse. Der irische Schriftsteller las in Whitby von einem russischen Schoner, der führerlos mit totem Kapitän in den Hafen getrieben war. Daraus wurde das Geisterschiff, das Graf Dracula nach England brachte. Im Hafen kreuzen sich mittelalterliche Gassen mit Fischerkaten, die seit Jahrhunderten hier stehen. Handelshafen, Klosterstadt und Schauerkulisse zugleich – und die Frage: Ist der berühmteste Gast wirklich abgereist?

Anschließend geht es nach York, ein mittelalterliches Highlight, dass wir Ihnen noch bis zum Ende aufgehoben haben. Im Zentrum erhebt sich York Minster – die größte mittelalterliche gotische Kathedrale Nordeuropas (fakultativ). Das gewaltige Ostfenster, so groß wie ein Tennisplatz, gehört zu den bedeutendsten Glasfenstern der Welt. Die enge Shambles, eine mittelalterliche Metzgergasse aus dem 13. Jhd., ist eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Straßenbilder Englands – die überhängenden Fachwerkhäuser reichen sich fast die Hand. Dann heißt es Abschied nehmen. Am Abend geht es auf ihr Fährschiff in Hull, welches Sie über Nacht mit unzähligen Geschichten aus der Geschichte Englands wieder zurück aufs Festland bringt.

9. Tag: Ankunft Rotterdam und Heimreise - F
Am frühen Morgen gleitet die Fähre in den Hafen von Rotterdam. Hinter Ihnen liegen acht Tage England. Die weißen Kreidefelsen von Dover, die Sie willkommen hießen, liegen gefühlt eine Ewigkeit zurück. Canterbury, die Dörfer der Cotswolds, Cider und Bier nach alten Mönchsrezepten..., Sie haben so viel gesehen und erlebt, was Sie noch einmal während der Heimreise in aller Ruhe Revue passieren lassen können. Tauschen Sie die Erinnerungen mit Ihren Sitznachbarn aus. "Weißt du noch, in Raby Castle? Oder war es in Warwick? Und dann war da noch Kynren. Diese eine Nacht, die niemand erwartet hatte und die alle mit nach Hause nehmen. Denn wer durch das englische Mittelalter gereist ist, wer auf demselben Kopfsteinpflaster gestanden hat wie Normannen, Pilger und Könige, der schaut danach ein bisschen anders auf die Welt. Gute Heimreise. Und auf Wiedersehen – England wartet schon auf das nächste Mal.

Tuch, Macht und eine Halle, die Könige empfing: Coventry
Alternativ zum Besuch der Kathedrale in Glouchester empfehlen wir Ihnen einen Stopp in Coventry. Im Mittelalter ratterten in hier die Webstühle Tag und Nacht. Die Stadt war einst eine der wichtigsten Städte Englands und bedeutendstes Zentrum des englischen Tuchhandels – reich, selbstbewusst und politisch einflussreich genug, um Könige zu empfangen. Besuchen Sie die St. Mary's Guildhall – ein sehr gut erhaltenes Gildegebäude. Bereits im Jahr 1340 errichtet, war sie weit mehr als ein Versammlungsraum. Hier regierten Kaufleute und Zünfte ihre Stadt, sprachen Recht und empfingen Könige. Im Großen Saal hängt noch heute die Coventry-Tapisserie – die älteste Großbritanniens, die noch an ihrem Originalort hängt und eine der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Küchen wurde wieder freigelegt. Coventry hat viel verloren – die Guildhall hat überlebt und erzählt noch immer, was diese Stadt einmal war. Gerne reservieren wir Ihnen eine gemütliche Teepause oder einen Afternoon Tea, bevor es weiter Richtung Chester geht.

Unser Tipp:
Unbedingt einbauen! Genießen Sie einen Tee/Kaffeeklatsch im Turmhaus von Leeds Castle mit einem Vortrag "Die Frauen von Leeds Castle" (Deutsch nach Verfügbarkeit). "The Ladies' Castle" war über 300 Jahre lang Residenz von sechs mittelalterlichen Königinnen. Diese Frauen waren keine bloßen Schmuckfiguren. Der Vortrag zeigt weibliche Herrschaft im Mittelalter aus ungewohnter Perspektive – viel spannender als "nur" Burgen und Ritter! Das gibt dieser Mittelalterreise eine besondere, persönliche Note – eine perfekte Mischung aus Bildung, Atmosphäre und Genuss.

  • Fährüberfahrten:
  • Frankreich – Dover für Bus und Passagiere
  • Hull – Rotterdam für Bus und Passagiere
  • Unterbringung in 2-Bettkabinen
  • Englisches Frühstück an Bord
  • 1 x Übernachtung mit Frühstück
  • 6 x Übernachtung mit Halbpension
  • Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Buffet
  • Hotels der guten SRG-Mittelklasse
  • 1 x 2 Std. Stadtrundgang Canterbury
  • 1 x 2 Std. Stadtrundgang Oxford
  • 1 x Eintritt Warwick Castle
  • 1 x 2 Std. Stadtrundgang Chester
  • 1 x Eintritt und Führung Black Sheep Brewery inkl. Bierprobe (1 Pint)
  • 1 x 1,5 Std. Eintritt (Standardticket) Freilichtspektakel Kynren – die epische Geschichte Englands
  • 1 x 4,5 Std. Bootsausflug Holy Island
  • 1 x Eintritt Lindisfarne Priory
  • 1 x 2 Std. Stadtrundgang York

Wählen Sie Ihren Termin
02.08.2027 - 18.08.2027
zubuchbare Optionen / Ermäßigungen
  • Einzelzimmerzuschlag
    310 €
  • Eintritt Dover Castle
    33 €
  • Eintritt Canterbury Cathedral inkl. 45-min. Audioguide
    30 €
  • 45 Min. Bootsfahrt Canterbury
    24 €
  • Eintritt Leeds Castle & Gardens inkl. Audioguide
    30 €
  • 1,5 Std. Besichtigung Dunkertons Kelterei inkl. 3er Probe Cider Käse
    35 €
  • Eintritt Glouchester Kathedrale (kostenlos, Spende vor Ort erbeten)
    6 €
  • Eintritt Fountains Abbey & Studley Royal Water Garden
    28 €
  • Eintritt Raby Castle, Park & Gardens
    33 €
  • Aufpreis Eintrittskarte Kynren Superior
    15 €
  • Eintritt Durham Cathedral
    7 €
  • Eintritt Whitby Abbey
    15 €
  • Eintritt York Minster
    21 €
  • Unser Tipp: 30 Min. Tee/Kaffeeklatsch im Torhaus mit Cream Tea, "Die Frauen von Leeds Castle"
    25 €
  • 2. Guide für 2 Std. Stadtrundgang Canterbury (ab 31 Pax obligatorisch)
    360 €
  • 2. Guide für 2 Std. Stadtrundgang Oxford (ab 21 Pax obligatorisch)
    250 €
  • 2. Guide für 2 Std. Stadtrundgang Chester (ab 26 Pax obligatorisch)
    340 €
  • 2. Guide für 2 Std. Stadtrundgang York (ab 36 Pax obligatorisch)
    250 €
  • Eintritt St Mary's Guildhall Coventry
    11 €
  • Cream Tea St Mary's Guildhall (zzgl. Eintritt)"
    11 €
  • Afternoon Tea St Mary's Guildhall (zzgl. Eintritt)
    35 €
  • Tee-/Kaffee in Raby Castle
    7 €
  • Suppe und Sandwich in Raby Castle inkl. Tee/Kaffee
    17 €
  • Snack-Mittagessen in Raby Castle (Käse und Ei-Sandwich, Wurst-und Kuchenhäppchen inkl. Tee/Kaffee)
    20 €
  • Mehrgängiges mittelalterliches Festmahl in Kynren (vor der Show)
    95 €
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