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1. Tag: Anreise – Golf von Neapel
Durch die grünen Hügellandschaften der Toskana und Umbriens geht es in Richtung Süden. Via Neapel erreichen Sie am Abend die sorrent. Halbinsel.
2. Tag: Herculaneum und Vesuv
Fahrt nach Herculaneum. Der Legende nach wurde die Stadt von Herkules gegründet. Wie Pompeji wurde auch Herculaneum im Jahre 79 n.Chr. durch den Vulkanausbruch des Vesuvs zerstört. Im Gegensatz zu Pompeji, das unter einem Ascheregen begraben wurde, wurde die Stadt von einem Schlammfluss mit Lava vermischt begraben. Die ersten Ausgrabungen begannen unter Karl III. im 17.Jh.. 1927 begannen die systematischen Ausgrabungen. Noch heute kann man die Stimmungen und Atmosphäre spüren. Zur Mittagszeit werden Sie am Fuße des Vesuvs auf einem Weingut erwartet. Bei einem Mittagsimbiss probieren Sie die Weine der Region. Anschliessend fahren Sie auf den schlafenden Riesen - den Vesuv. Im Inneren des Vulkans brodelt es noch immer. Immer wieder steigen Schwefelschwaden aus dem Inneren hervor. Genießen Sie den imposanten Ausblick über den Golf von Neapel mit den vorgelagerten Inseln Capri, Ischia und Procida.
3. Tag: Amalfiküste
Einer der schönsten und bizarrsten Küstenabschnitte Italiens erwartet Sie heute – die Amalfiküste. Bevor Sie auf eine der wohl kurvenreichsten Küstenstrassen einbiegen, werden Sie auf einer Azienda Agricola zur Probe regionaler Produkte erwartet. Anschliessend geht es auf die Küstenstrasse. Hinter jeder Kurve erwarten Sie neue Eindrücke und Ausblicke. Stopp in Amalfi. Hier scheinen die Häuser fast schon an den Klippen zu kleben. In einer tradintionellen Eisdiele werden Sie zu einer Probe des köstlichen ital. Eis erwartet. Bei einem Abstecher nach Ravello können Sie sich von dem Duft im berühmten Zaubergarten inspirieren lassen. Nach dieser Farbenpracht kehren Sie via Salerno und Pompeji zurück auf die sorrentische Halbinsel.
4. Tag: Neapel und Neapel Untergrund
Die reizvolle und lebhafte süditalienische Hafenstadt liegt am Fusse des Vesuvs. Schon im 18.Jh. zog das milde Klima und die Geschichte der Stadt zahlreiche Touristen an. Die engen Gassen der Altstadt führen Sie zu geheimnisvollen Kirchen, Katakomben und unterirdischen Höhlen. Zwischen Kunsthandwerkern, flatternder Wäsche und schreienden Fischverkäufern offenbart sich dem Besucher noch heute die alte neapolitanische Volkskultur. Besonders elegante Stadtteile sind das mondäne Viertel Chiaia und das von herrschaftlichen Villen geprägte Posillipo mit dem Fischerhafen Santa Lucia. Im archäologischen Museum kann man viele Funde aus Pompeji besichtigen. Doch auch das Museum von Capodimonte ist wegen seines herrlichen Parks und der herausragenden Gemäldesammlung einen Besuch wert. Zur Mittagszeit probieren Sie eine Pizza Margerita, die hier erfunden worden sein soll, in einem Restaurant. Anschliessend geht es in die von geheimnisvollen Legenden umrankte Unterwelt Neapels. Unter dem modernen Neapel verbirgt sich ein 80 km langes Höhlenlabyrinth, das bis zu 40m unter der Erde liegt. Die einzelnen Höhlen sind durch den Abbau des gelben Tuffsteins entstanden, der zur Konstruktion des jeweils über einer Höhle liegenden Hauses diente. Interessant ist das schon zu Zeiten der griechischen Kolonisation entstandene Zisternensystem, das bis in das 19.Jh. ausgebaut wurde. Durch verschiedene Aquädukte wurden Wasserquellen der Umgebung in unterirdische Kammern umgeleitet. So konnte die Bevölkerung aus verschiedenen Brunnenschächten Wasser holen. Die Höhlen werden seit dem 4.Jh.v.Chr. für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt. Sie dienten als geheime Zufluchtsorte, Kulturräume, Katakomben und Abfallhalden. Im 2.Weltkrieg boten sie der Bevölkerung Schutz vor den Bombenangriffen. Beeindruckende Zeichungen an den Wänden zeigen die Ängste und Gedanken der Schutzsuchenden während der Luftangriffe. In vielen unterirdischen Höhlen haben in vergangenen Jahrhunderten arme Familien gewohnt.
5. Tag: Heimreise
Sie verlassen die traumhafte Küste. Eine Reise mit vielen neuen Eindrücken geht zu Ende.
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